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Lernwelten

Lernwelten gestalten

Mehrsprachigkeit prägt den schulischen Alltag und ist Ausdruck gesellschaftlicher Vielfalt. Diese sprachliche Vielfalt stellt eine wertvolle Ressource für sprachliche, kognitive und soziale Entwicklung dar 1Wildemann, A., & Bien-Miller, L. (2022). Warum lebensweltlich deutschsprachige Schülerinnen und Schüler von einem sprachenintegrativen Deutschunterricht profitieren – empirische Erkenntnisse. Zeitschrift für Grundschulforschung, 15(1), 151–167. https://doi.org/10.1007/s42278-021-00133-8. Kinder bringen unterschiedliche Sprachen, Ausdrucksformen und Perspektiven mit in den Unterricht, die das gemeinsame Lernen bereichern. Aufgabe der Schule ist es, diese vorhandenen sprachlichen Ressourcen bewusst wahrzunehmen, wertzuschätzen und gezielt in Lernprozesse einzubinden 2García, O., & Wei, L. (2018). Translanguaging. In C. A. Chapelle (Hrsg.), The Encyclopedia of Applied Linguistics (1. Aufl., S. 1–7). Wiley. https:/doi.org/10.1002/9781405198431.wbeal1488 3Duarte, J. (2019). Translanguaging in mainstream education: A sociocultural approach. International Journal of Bilingual Education and Bilingualism, 22(2), 150–164. https://doi.org/10.1080/13670050.2016.1231774.

Ob durch kontrastiven Sprachvergleich, der Sprachbewusstheit stärkt 4<span>Oomen-Welke, I. (2018, Juni 24). Mehrsprachigkeit in der Klasse. Ein Schritt zu Sprachlernen, methodenkompetenz und sozialem Miteinander. Grazer Tagung Deutsch als Fremd-/Zweitsprache & Sprachdidaktik 6-2018, Graz. </span>https://static.uni-graz.at/fileadmin/Studien/deutsch-als-fremdsprache/doku-mente/ppt_Msp_2018-6-24.pdf 5Rothstein, B. (2023). Sprachen vergleichen – Sprachbewusstheit fördern. Cornelsen., durch Scaffolding, das Lernende sprachlich Schritt für Schritt begleitet 6Gibbons, P. (2002). Scaffolding Language, Scaffolding Learning. Teaching Second Language Learners in Mainstream Classroom. Heinemann. 7Wildemann, A., & Fornol, J. (2020). Bildungssprache gezielt fördern. Klett Kallmeyer., oder durch Peer-Lernen, das gemeinsames Sprachhandeln ermöglicht 8Licandro, U., & Lüdtke, Ulrike. (2012). „With a little help from my friends⋯“: Peers in Sprachförderung und Sprachtherapie mit mehrsprachigen Kindern. L.O.G.O.S. Interdisziplinair, 20(4), 288–295. 9Lüdtke, Ulrike, & Stitzinger, U. (2017, Januar 25). Bilingualität und die Bedeutung von Peers bei der Sprachentwicklung und Sprachförderung. https://www.bielefeld.de/sites/default/files/dokumente/Prof._Luedtke_Peers_Bielefeld.pdf. In allen Ansätzen steht die aktive Beteiligung der Kinder im Mittelpunkt. Mehrsprachige Unterrichtspraxis bedeutet, Sprachen sichtbar, hörbar und erlebbar zu machen und Lerngelegenheiten zu schaffen, in denen jedes Kind seine sprachlichen Kompetenzen entfalten kann. Auch Kinder, die Deutsch als Zielsprache erlernen, profitieren von einem Unterricht, der Sprache als Lernhilfe versteht: visuelle Unterstützung, Rituale, Mehrsprachigkeit im Klassenzimmer und handlungsbegleitendes Sprechen schaffen Sicherheit und Motivation 10Strozyk, K. (2021). Praxisbuch Sprachenvielfalt in der Grundschule. Beltz. 11Jeuk, S. (2021). Sprachförderung mehrsprachiger Kinder. Cornelsen..

Die Praxisanregungen des Praxispakets (PPM) verdeutlichen, wie eine solche Unterrichtspraxis gelingen kann: Sie verknüpfen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreten Unterrichtsideen und zeigen, wie Sprachbildung, gemeinsames Lernen und individuelle Unterstützung selbstverständlich ineinandergreifen 12Altun, T., Handt, C., Hinrichs, B., Hoffacker, A., Niederhaus, C., & Weis, I. (2021). Sprachbildung in der Grundschule. Klett. 13KMK – Kultusministerkonferenz (Hrsg.). (2022). Bildungsstandards im Fach Deutsch für den Primarbereich. https://www.kmk.org/fileadmin/Da-teien/veroeffentlichungen_beschlu-esse/2022/2022_06_23-Bista-Primarbe-reich-Deutsch.pdf.

Mehrsprachige Lerngruppen eröffnen vielfältige Chancen, Sprache bewusst zu reflektieren. Durch das Vergleichen von Sprachen oder Sprachvarianten – etwa Deutsch und Türkisch oder Standardsprache und Dialekt – erkennen Kinder Gemeinsamkeiten und Unterschiede 14<span>Oomen-Welke, I. (2020). Mehrsprachigkeit im Deutschunterricht. In I. Gogolin, A. Hansen, S. McMonagle, & D. Rauch (Hrsg.), Handbuch Mehrsprachigkeit und Bildung (S. 181–188). Springer.</span> 15Schmidt, C. (2021). Mehrsprachigkeit und Sprachtherapie. Hogrefe.. So entwickeln sie Sprachbewusstheit, vertiefen ihr Verständnis für Strukturen und stärken ihr Sprachlernen 16Tajmel, T., & Hägi-Mead, S. (2017). Sprachbewusstheit durch Mehrsprachigkeit. 17Krafft, A. (2022). Mehrsprachigkeit als Ressource im Deutschunterricht.Beltz..

Der kontrastive Sprachvergleich nutzt die vorhandenen Sprachkenntnisse der Kinder und fördert wertschätzendes Lernen über sprachliche Vielfalt 18Budde, M. (2012). Über Sprache reflektieren. Unterricht in sprachheterogenen Lerngruppen. University Press Kassel. 19Altun, T., Handt, C., Hinrichs, B., Hoffacker, A., Niederhaus, C., & Weis, I. (2021). Sprachbildung in der Grundschule. Klett.. Dabei geht es nicht um das direkte Erlernen anderer Sprachen, sondern um die bewusste Wahrnehmung und Reflexion. Rechtliche Grundlagen wie die Bildungsstandards Deutsch 20KMK – Kultusministerkonferenz (Hrsg.). (2022). Bildungsstandards im Fach Deutsch für den Primarbereich. https://www.kmk.org/fileadmin/Da-teien/veroeffentlichungen_beschlu-esse/2022/2022_06_23-Bista-Primarbe-reich-Deutsch.pdf und der Lehrplan NRW 21Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen. (2021). Lehrplan für die Primarstufe in Nordrhein-Westfalen. Fach Deutsch. https://www.schulentwicklung.nrw.de/lehrplaene/lehrplan/283/ps_lp_d_einzeldatei_2021_08_02.pdf verankern diesen Ansatz ausdrücklich im Unterricht.

Kinder lernen Sprache besonders wirksam in sozialen Beziehungen – vor allem mit Gleichaltrigen. Peer-Interaktionen schaffen emotionale Nähe und fördern das sprachliche Handeln 22<span>Lüdtke, Ulrike. (2012). Sprachdidaktiktheorie. In O. Braun & U. Lüdtke (Hrsg.), Enzyklopädisches Handbuch der Behindertenpädagogik. Band 8: Bd. Sprache und Kommunikation. Kohlhammer.</span> 23Malti, T., & Perren, S. (Hrsg.). (2008). Soziale Kompetenz bei Kindern und Jugendlichen: Entwicklungsprozesse und Förderungsmöglichkeiten (1. Aufl.). W. Kohlhammer GmbH. https://doi.org/10.17433/978-3-17-022724-8. Konzepte wie Peer Assisted Learning (PAL) zeigen, wie Lernende sich gegenseitig beim Sprechen, Lesen und Schreiben unterstützen können 24Licandro, U., & Lüdtke, Ulrike. (2012). „With a little help from my friends⋯“: Peers in Sprachförderung und Sprachtherapie mit mehrsprachigen Kindern. L.O.G.O.S. Interdisziplinair, 20(4), 288–295.. Im mehrsprachigen Klassenzimmer wirkt dieser Ansatz doppelt: Er stärkt sowohl den Erst- als auch den Zweitspracherwerb und fördert zugleich Teilhabe und Motivation 25Salisch, M. von. (2000). Wenn Kinder sich ärgern. Emotionsregulierung in der Entwicklung. Hogrefe.26Lüdtke, Ulrike, & Stitzinger, U. (2017, Januar 25). Bilingualität und die Bedeutung von Peers bei der Sprachentwicklung und Sprachförderung. https://www.bielefeld.de/sites/default/files/dokumente/Prof._Luedtke_Peers_Bielefeld.pdf. Durch gemeinsame Aktivitäten wie Lautlesetandems, mehrsprachiges Vorlesen oder kooperative Wortschatzspiele entstehen natürliche, sprachförderliche Lernumgebungen.
Scaffolding (engl. „Gerüst“) bezeichnet stützende Lehrstrategien, die Lernenden schrittweise helfen, sprachliche Kompetenzen selbstständig aufzubauen27Bruner, J., Wood, D. & Ross, G. (1976). The role of tutoring in problem-solving. Journal of Child Psychology and Child Psychiatry, 17, 89-100. 28Wygotski, L. (1978). Interaction between learning and development. Mind and Society, 79–91.. Die Methode basiert auf Wygotskys Konzept der „Zone der nächsten Entwicklung“ und verbindet u.a. durchgängige Sprachbildung und individuelle Förderung 29Gibbons, P. (2002). Scaffolding Language, Scaffolding Learning. Teaching Second Language Learners in Mainstream Classroom. Heinemann. 30Gantefort, C., & Maahs, I.-M. (2023). Scaffolding. Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache..

Scaffolding findet auf zwei Ebenen statt:

  • Makro-Scaffolding: Planung von sprachförderlichem Unterricht (z. B. Bedarfsanalyse, Wortschatzarbeit, gezielte Aufgabenstrukturierung)
  • Mikro-Scaffolding: spontane sprachliche Unterstützung im Unterrichtsgespräch, durch Nachfragen, Reformulieren oder Visualisieren 31Wessel, A. (2015). Sprachsensibler Unterricht. Beltz.32Leisen, J. (Klett). Scaffolding im Unterricht. 2024.

Dieser Ansatz hilft, Lernhürden abzubauen und Bildungssprache systematisch zu entwickeln 33Wildemann, A. & Fornol, J. (2020). Bildungssprache gezielt fördern. Klett Kallmeyer..

Mehrsprachige Kinder verfügen über ein einzigartiges sprachliches Repertoire. Dieses gesamte Sprachwissen kann gezielt in den Unterricht integriert werden – etwa durch Übersetzungsvergleiche, Wortschatzarbeit über mehrere Sprachen oder Reflexion sprachlicher Strukturen 34Oomen-Welke, I., & Dirim, I. (2013). Mehrsprachigkeit in der Klasse wahrnehmen—Aufgreifen—Fördern. Filibach..

Das Nutzen gesamtsprachlicher Ressourcen bedeutet, alle Sprachen eines Kindes als miteinander verbundene Kompetenzbasis zu verstehen. Studien zeigen, dass dieser Ansatz sowohl metasprachliche Fähigkeiten als auch den Transfer zwischen den Sprachen fördert 35García, O., & Wei, L. (2018). Translanguaging. In C. A. Chapelle (Hrsg.), The Encyclopedia of Applied Linguistics (1. Aufl., S. 1–7). Wiley. https://doi.org/10.1002/9781405198431.wbeal1488 36Duarte, J. (2019). Translanguaging in mainstream education: A sociocultural approach. International Journal of Bilingual Education and Bilingualism, 22(2), 150–164. https://doi.org/10.1080/13670050.2016.1231774.

Im Unterricht können Lehrkräfte z. B. mehrsprachige Wortlisten, Sprachporträts oder Sprachvergleiche einsetzen, um das sprachliche Selbstbewusstsein der Kinder zu stärken 37Wildemann, A., & Bien-Miller, L. (2022). Warum lebensweltlich deutschsprachige Schülerinnen und Schüler von einem sprachenintegrativen Deutschunterricht profitieren – empirische Erkenntnisse. Zeitschrift für Grundschulforschung, 15(1), 151–167. https://doi.org/10.1007/s42278-021-00133-8.

Kinder, die Deutsch als Zielsprache erlernen und in die Schule kommen, brauchen vor allem Wertschätzung, Orientierung und gezielte sprachliche Unterstützung 38Jeuk, S. (2021). Sprachförderung mehrsprachiger Kinder. Cornelsen. 39Strozyk, K. (2021). Praxisbuch Sprachenvielfalt in der Grundschule. Beltz..

Zentrale Maßnahmen sind z.B.:

  • Visuelle Hilfen (Bilder, Gesten, klare Strukturierung)
  • Mehrsprachige Begrüßungen, Beschriftungen und Patenschaften, um Zugehörigkeit zu fördern
  • Kontextgebundenes Lernen, das an der Lebenswelt der Kinder anknüpft 40Strozyk, K. (2021). Praxisbuch Sprachenvielfalt in der Grundschule. Beltz.
  • Wortschatzförderung durch Wiederholung, Chunks und Bildmaterial 41Appeltauer, E. (2013). Spracherwerb und Sprachvermittlung. UTB. 42Decker-Ernst & Oomen-Welke (2024). 1000 Wörter Basiswortschatz Deutsch für die Grundschule – Wortschatzvermittlung in Erst- und Zweisprache. Filibach.
  • Handlungsbegleitendes Sprechen und bewusster Einsatz der Lehrersprache 43Strozyk, K. (2016). Einstieg DaZ. Westermann. 44Jeuk, S. (2021). Sprachenförderung mehrsprachiger Kinder. Cornelsen.

Diese Elemente erleichtern den Übergang in die Schulsprache und fördern nachhaltiges Sprachlernen. Sie zeigen, wie sprachliche Unterstützung und soziale Integration gemeinsam zum Erfolg führen 45Knapp, W. & Oomen-Welke, I. (2020). Didaktische Konzepte für Deutsch als Zweitsprache. In B. Ahrenholz & I. Oomen-Welke (Hrsg.), Deutsch als Zweitsprache (5. Auflage, Bd. 9). Schneider. 46Fretter, D., & Lingk, L. (2022). Auf dem Weg zur Bildungssprache. Förderliche Rahmenbedingungen für die anfängliche Sprachförderung bei Deutsch als Zweitsprache am Beispiel des KvDaZ-Konzepts. Zeitschrift für Heilpädagogik, 73(5), 229–239. 47Landua, S., Maier-Lohmann, C., & Reich, H. (2008). Deutsch als Zweitsprache. In K. Ehlich (Hrsg.), Referenzrahmen zur kindlichen Sprachaneignung: Bd. Band 2. BMBF.. Gemeinsam fördern diese Ansätze eine Schule, in der Sprache nicht nur Lernziel, sondern Werkzeug, Brücke und Ausdruck gelebter Vielfalt ist.

Vertiefende Informationen, konkrete Methoden und Materialien finden Sie im Praxispaket Mehrsprachigkeit (PPM).

Quellen

  • 1
    Wildemann, A., & Bien-Miller, L. (2022). Warum lebensweltlich deutschsprachige Schülerinnen und Schüler von einem sprachenintegrativen Deutschunterricht profitieren – empirische Erkenntnisse. Zeitschrift für Grundschulforschung, 15(1), 151–167. https://doi.org/10.1007/s42278-021-00133-8
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